Von allen Plugins bietet zur Zeit das Globus Plugin die meisten Einstellungsmöglichkeiten.
Im Feld Name können Sie den Namen eingeben, der für dieses Plugins verwendet werden soll. Dieser Name wird im Folgenden dann für das Plugin im Menü und im Layout-Manager benutzt. Da es derzeit jedoch nur möglich ist einen Globus im Layout zu haben, besteht kein dringender Grund den vorgeschlagenen Namen zu ändern.
Mit der Auswahlbox Verbindungen mit anderen Plugins können Sie einstellen ob der Globus Koordinaten von einem anderen Plugin empfängt oder nicht verbunden ist. Wenn Sie ein Plugin in der Auswahlbox auswählen, wird der Globus mit diesem Plugin verbunden und empfängt fortan die Koordinaten die er anzeigt und wo er den Marker platziert über die Verbindung von diesem Plugin.
Im folgenden Beispiel ist der Globus mit einem Picture Player Plugin mit Namen All verbunden worden. Wenn Ihr Layout komplexer ist, stehen in der Auswahlbox möglicherweise mehrere Plugins zur Verfügung.

Unter der Auswahlbox für die Verbindungen befinden sich zwei Gruppen von Einstellungen, die 3D Einstellungen und die Einstellungen für die Infotafel.
Eine wichtige Einstellung hier ist die Bildwiederholrate, die Frames Per Second (FPS). Man versteht darunter die Anzahl, wie oft der Globus pro Sekunde neu dargestellt wird. 1 FPS bedeutet also, dass der Globus nur einmal jede Sekunde dargestellt wird. Diese Einstellung verbraucht zwar weniger Prozessorleistung, aber sieht praktisch nur dann akzeptabel aus, wenn sich der Globus überhaupt nicht bewegt. Dies ist zum Beispiel dann der Fall, wenn der Globus auf eine fixe Koordinate eingestellt ist, zum Beispiel die Koordinaten einer Webcam. Wenn der Globus jedoch rotieren soll, dann sollte die Bildwiederholrate um so höher sein, je schneller sich der Globus dreht. Nur so erreicht man eine gleichmäßig wirkende Rotation.
Rechts befinden sich die Optionsboxen für visuelle Effekte. Sie können die Effekte Atmosphäre, Bumpmapping, Reflektionen der Wasserflächen, Nachtseite, Sterne, Sonne und Mond jeweils separat aktivieren oder deaktivieren. Jeder dieser Effekte hat einen Einfluss auf die Leistungsanforderungen und den Speicherverbrauch. Wenn Sie weniger Ressourcen verbrauchen wollen, besonders auf Systemen mit älterer Grafikkarte, versuchen Sie die Optionen Bumpmapping und/oder Nachtseite abzuschalten.
Zuletzt kann bei den 3D Einstellungen noch die Marker Position eingestellt werden. Diese Einstellung kann nur bei verbundenem oder nicht rotierendem Globus geändert werden und ist auch nur dann von Bedeutung. Wenn jedoch der Globus auf eine feste Koordinate eingestellt ist oder eine Koordinate über die Verbindung empfangen hat, dann wird diese Koordinate mit einem Marker versehen und die Einstellung von Marker Position gibt an, wo im Anzeigebereich des Globus die Koordinate mit dem Marker gezeigt wird. Dies ist besonders dann nützlich, wenn Teile des Anzeigebereichs des Globus durch andere Plugins (wie zum Beispiel einen Picture Player) oder durch Desktop Symbole verdeckt sind. In der Webcam und synchronisierter Globus Vorlage zum Beispiel bedeckt der Anzeigebereich des Picture Player einen großen Teil des Anzeigebereichs des Globus. Würde die Koordinate mit dem Marker in der Mitte des Anzeigebereichs dargestellt, wäre der größte Teil der Umgebung um die Koordinate durch den Picture Player verdeckt. Dadurch, dass die Koordinate mit dem Marker jedoch in den linken oberen Bereich verschoben ist, kann alles gut beobachtet werden.
In den Einstellungen für die Infotafel können Sie auswählen an welcher Position die Infotafel gezeigt werden soll, sofern sie überhaupt eingeblendet werden soll. Ferner können Sie auswählen, welche der verfügbaren Elemente angezeigt werden sollen. Die meisten Informationen sind nur dann, wenn der Globus sie mit einer Koordinate über die Verbindung empfangen hat.
Falls das Globus Plugin nicht verbunden ist, stehen einige weitere Einstellungen zur Verfügung:

Im oberen Teil der Einstellungen für den Zeitablauf können Sie das Globus Datum/Uhrzeit in UTC einstellen. Dies wird unter anderem dazu verwendet um festzulegen wie der Globus zur Sonne steht und somit, wie er beleuchtet ist. UTC bedeutet Coordinated Universal Time und ist gleichbedeutend mit Greenwich Mean Time (GMT). In den meisten Teilen der Erde befindet man sich also in einer anderen Zeitzone und muss einige Stunden zur UTC Zeit addieren oder von der UTC Zeit abziehen, um die lokale Zeit zu berechnen. Wenn Sie diese Differenz nicht genau wissen, dann klicken Sie einfach auf den Auf "Jetzt" setzen Button. Das Globus Plugin liest nun die System-Uhr Ihres Computers aus und benutzt die Zeitzonen-Einstellung die Sie in der Systemsteuerung gemacht haben um die UTC Zeit für Ihre aktuelle Uhrzeit zu berechnen und die Uhr des Globus damit zu synchronisieren. Sie können nun anhand der angezeigten UTC Zeit feststellen, welche Zeitdifferenz zu Ihrer eingestellten lokalen Zeit gilt. Sobald Sie die Einstellungen übernommen haben, können Sie auf dem Globus beobachten, wo es im Moment Tag und wo Nacht ist.
Mit der Einstellung Zeitverlauf können Sie einstellen, wie schnell die Zeit auf dem Globus ablaufen soll. Sie können entweder einen der vorgefertigten Werte aus der Auswahlbox nehmen, oder über die Eingabefelder einen eigenen Zeitverlauf einstellen. Wenn Sie den natürlichen Zeitablauf einstellen, dann dauert die Animation eines vollen Tages des Globus genau 24 Stunden. Benutzen Sie diese Einstellung, wenn Sie die Zeit des Globus mit Auf "Jetzt" setzen auf die aktuelle Zeit gesetzt haben und in Echtzeit beobachten möchten wie sich die Tag/Nacht-Grenze über die Erde schiebt. Als lange laufender Desktop Hintergrund wirkt dies sehr beeindruckend und zieht einen leicht in den Bann. Natürlich können Sie diese Einstellung auch ändern und die Sache beschleunigen... Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die Zeitverlauf Einstellung die Zeit angibt in der für den Globus genau ein Tag vergeht, also das Licht einmal um den Globus wandert.
Bei den Einstellungen für die Kamerabewegung können Sie angeben, mit welcher Geschwindigkeit sich der Globus um die eigene Achse drehen soll. Wie oben beim Zeitverlauf können Sie hier entweder vorgegebene Werte benutzen oder aber eigene Werte eingeben.
In der Auswahlbox für die Geschwindigkeit befindet sich auch die Option für den freien Kamera Flug. Das Globus Plugin wird damit in den Freiflug Modus versetzt, in dem die Kamera frei um die simulierte Erde bewegt wird. Geschwindigkeit und Entfernung variieren dabei genauso wie auch der Betrachtungswinkel. Dieser neue aufregende Modus produziert einige spektakuläre Ansichten und wird wärmstens empfohlen!
Natürlich können Sie auch die Koordinate einstellen, die der Globus aktuell darstellt. Wenn Sie den Globus rotieren lassen, dann können Sie nur den Breitengrad (Latitude) angeben. Der Breitengrad (Latitude) gibt an, wie weit nördlich (positiv) bzw. südlich (negativ) vom Äquator entfernt die Koordinate liegt. Wenn der Globus eine feste Koordinate anzeigen soll, dann wird das Längengrad (Longitude) Feld freigegeben und Sie sollten hier den entsprechenden Wert eingeben. Der Längengrad (Longitude) gibt an wie weit westlich (negativ) bzw. östlich (positiv) vom Nullmeridian die Koordinate liegt. Zuletzt können Sie noch den Betrachtungsabstand einstellen, der angibt aus welcher Höhe der Globus dargestellt werden soll.